Curacao von A bis Z


A

Autofahren

 

Es gibt zwar Regeln und Vorschriften auf Curacao, aber diese werden nicht ganz so genau befolgt wie z.B. in Deutschland.  Alles in allem gilt: kein Stress.

 

Natürlich gibt es auch auf Curacao eine Anschnallpflicht. Die gilt allerdings nur für Personen, die vorne sitzen. Ein Autositz für Kinder ist kein Muss, somit können Kinder hinten durchaus auf dem Schoß mitgenommen werden.

 

Zum Tanken fährt man einfach an eine freie Zapfsäule und geht zuerst bezahlen, denn sonst kommt überhaupt kein Sprit raus. Wer volltanken will hinterlegt einfach mehr Geld als getankt werden kann. Wenn der Tank dann voll ist, kann man sich das Wechselgeld wieder an der Kasse abholen.

 

Die Hupe wird gern benutzt, aber nicht wie in Deutschland um zu Drängeln oder seinen Frust abzulassen, sondern als Dankeschön oder zur Begrüßung.

 

Achtung beim Kreisverkehr! Es gibt Kreiseverkehre mit unterschiedlichen Vorfahrtsregeln. Man hat nicht immer Vorfahrt, wenn man im Kreisel ist. Bei einigen ist es genau umgekehrt. In manchen sind sogar zusätzlich Ampeln drin um dem ganzen noch mehr Spaß hinzuzufügen.



Aloe Vera

 

Die Aloe Vera Plantage Richtung St. Joris Baai ist bestens geeignet für einen Zwischenstop auf dem Weg zur Ostrich-Farm und Serena`s Art Factory.

 

Die Aloe Vera Produkte der Firma Curaloe sind auf der ganzen Insel erhältlich und werden auf dieser Plantage hergestellt. Es gibt viele Informationen zur Herstellung und einen kleinen Shop.

 

Mehr zu der Geschichte der Plantage, wie sie entstand und wie das heutige Konzept aussieht findet ihr unter https://www.curaloe.de



Blue Curacao

 

Das Landhuis Chobolobo befindet sich in Saliña, nahe der Innenstadt Willemstad und ist Sitz des Senior Blue Curacao, dem echten, originalen Blue Curacao Liquer.

 

Hier erfährt man mehr zur Geschichte, Entstehung und Produktion und kann einen kleinen Rundgang durch das Landhaus machen. Anschließend kann man im Innenhof an der Bar einen von vielen Cocktails genießen und sich im Shop mit den Produkten eindecken. Den echten Senior Curacao bekommt man übrigens nur auf Curacao.

 

Der Eintritt ist frei.



Boutique Hotels

 

 

Wer typisch karibische Luxus Resorts mit All inclusive Angebot, direkt am kilometerlangen Strand und  mit Wellness-Schnickschnack sucht, wird hier nur schwer fündig. Curacao ist eher bodenständig. Es gibt natürlich einige größere hochwertige Urlaubsresorts, die diesem Schema entsprechen, aber vorwiegend findet man Appartmentanlagen, Bungalows, Gästehäuser und wunderschöne Boutiquehotels. Einige davon befinden sich im Pietermaii Viertel in Punda, dem östlichen Ortsteil von Willemstad. Man erkennt sie oft an ihrer bunten Häuserfront und einer überschaulichen Anzahl an Zimmern. Wer Intimität und Ruhe schätzt, ist hier gut aufgehoben.

 

Das Scuba Lodge Boutique Hotel ist eines dieser Boutique Hotels und verfügt zusätzlich über ein tolles Restaurant direkt am Meer.



 Cas Abao

 

 

Der Cas Abao liegt im Westen der Insel und ist mit seinem weissen Sandstrand und dem kristallklaren Wasser einer der schönsten Strände der Insel. Palmen und Palapas bieten Schatten vor der heissen, karibischen Sonne.

 

Das Hausriff ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler zugleich. Cas Abou verfügt über eine Bar, Restaurant, Duschen und Massageangebote.



 Chi Chi

 

 

Chichi bedeuted "große Schwester" auf Papiamentu. Hierbei handelt es sich aber genauer gesagt um eine handgefertigte und bunt bemalte Figur, die mit ihrer sinnlich, runden Form und bunten Farben für eine lebendige, dynamische und verantwortungsvolle große Schwester steht. 

 

Die Figuren werden von ca. 60 einheimischen Frauen in Serena`s Art Factory von Hand bemalt und können entweder in ihrer Kunstfabrik oder im Chichi Shop in Punda erworben werden.

 

Serena bietet zudem workshops an, bei denen man seine eigene Chichi bemalen kann. Sehr empfehelenswert ist der Workshop am Donnerstagabend in Punda, an dem max. 6 Personen teilnehmen können. Der workshop findet auf der Straße vor dem Shop statt. Warm genug ist es ja.



Dushi

 

 

Auf Curcao wird Papiamentu und Holländisch gesprochen und es gibt ein Wort, dass allgegenwärtig ist und zum täglichen Wortschatz auf Curacao gehört: dushi.

 

Dushi sind Kinder, Dushi sind Freunde, Dushi ist Essen... Es hat viele unterschiedliche Bedeutungen und lässt sich nicht wörtlich übersetzen. Eins jedoch ist klar: Die Bedeutung ist immer positiv. Es bedeuted so viel wie lieb, nett, Schatz, lecker oder auch sexy. Es wird oftmals als Begrüßung oder zum Abschied benutzt, z.B. Ayo, dushi! - Tschüß, Schatz!

 

Das Land Curacao hat sogar seinen eigenen Dushi-Spitznamen: “Dushi Korsou” wird es liebevoll von den Beweohnern genannt. Ursprünglich war das der Titel der Nationalhymne, aber heute ist es lediglich eine der besten Möglichkeiten, die Insel zu beschreiben. Sie ist nicht nur nett, schön oder lieb, sondern sie ist all das zusammen und noch viel mehr. Kurzgesagt: sie ist „dushi“. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass fünf große Buchstaben den östlichen Orsteil von Willemstad prägen.



 Dinah Veeris

 

 

 

 

Dinah Veeris betreibt auf der Karibik-Insel seit 20 Jahren einen Kräutergarten mit mehr als 300 Pflanzenarten. Bevor Sie ihre Leidenschaft in den Pflanzen entdeckte, arbeitete  sie jahrelang als Grundschullehrerin.

 

Ein schwerer Schicksalsschlag ebnete ihr einen neuen Lebenswg. Mit 37 bekam sie Gebärmutterhalskrebs. Kein Arzt konnte ihr helfen, aber ein Kraut, das ihr jemand in Barbados gegeben hat. Das war der Zeitpunkt an dem sie ein offenes Ohr für die Heilkraft von Pflanzen bekam. Sie kündigte ihren Job und fing an das Wissen von Heilpflanzen zu sammeln und sie anzubauen. Mittlerweile ist Dinah 74 Jahre alt, hat Bücher geschrieben, ist auf Facebook und hat bald nicht nur einen kleinen Laden neben dem Kräutergarten, sondern auch einen Onlineshop.



Floating Market

 

 

 

 

Dieser Markt in Downtown Punda verdankt seinen Namen den Booten, von wo aus die Ware angeboten wird. Die meisten Boote stammen aus Venezuela und es werden Obst, Gemüse und Fisch in rauhen Mengen angeboten.

 

Seit Venezuelas Präsident Nicolas Maduro die Grenzsperre für Aruba, Boinaire und Curacao verlängert hat, findet der Markt seit Anfang 2018 nach 101 Jahren nicht mehr statt. Die Insulaner hoffen jedoch auf eine Aufhebung der Sperre.



Gulden

 

 

 

 

Das gängige Zahlungsmittel ist der Antillen-Gulden, auch Florin genannt. Während man in den Niederlanden vor der Euro-Einführung den Gulden wie geschrieben auch ausgesprochen hat, sprechen die Insulaner es "Gilden" aus.

 

Neben dem Antillen-Gulden werden auch US Dollar akzeptiert. Es gibt im Zentrum Willemstand und in den Supermärkten Geldautomaten, auch Bankomaat genannt.



Klein-Curacao

 

 

 

 

Klein-Curacao ist eine kleine etwa 2qm große, unbewohnte Insel, die ca. 11 km von Curacao entfernt iegt. Man erreicht sie nach einer 2-stündigen Bootstour. Die Insel ist geprägt von weißen Sandstränden, türkisblauem Wasser und ein Paradies für Schnorchler und Taucher. 

 

Viel Sehenswerte findet man hier nicht: ein lappriger Leuchtturm, ein paar Fischerhütten, ein rostiges Schiffswrack und ein einfacher Stand am Strand mit ein paar Sonnenliegen und Palapa-Sonnenschirmen.

 

Der lokale Anbieter Mermaid hat hier die meisten sonnengeschützten Plätze und somit quasi ein kleines Monopol.



Leguane

 

 

 

Leguane sind auf der Insel allgegenwärtig. Die sogenannten „Iguanas“ sind auf Curaçao entweder giftgrün oder blass graugrün und bringen bei einer Länge von maximal zwei Metern bis zu neun Kilo auf die Waage.

 

Ihre Scheu im Kontakt mit Menschen haben die Leguane längst abgelegt, sodass man sie gerne auch in der Nähe von Cafés oder am Strand beobachten. Manchmal laufen sie einem auch fast über die Füße. 

 

Es gibt einige Restaurants auf der Insel, die Leguansuppe anbieten.



Manzanillo-Baum

 

 

 

Der Name "manzallia" stammt aus dem Spanischen und bedeuted "Äpfelchen". Die Frucht und Blätter des (zu deutsch) Manichelbaumes ähneln denen eines Apfelbaumes. Der heutige spanische Name ist Manzanilla de la muerte („Äpfelchen des Todes“). Dies bezieht sich darauf, dass der Manchinelbaum einer der giftigsten Bäume der Welt ist. Jeder Kontakt oder das Verzehren eines Bestandteiles des Baumes sei kann Lebensgefahr bedeuten.

 

Er steht meist an Stränden und stabilisiert dort durch sein Wurzelwerk den Sand. Überall sind Warnzeichen angebracht, den Baum nicht zu berühren, nichts davon zu essen. Warum werden sie dann nicht einfach gefällt und verbrannt? Weil sogar das Vebrennen gesundheitsschädlich ist. Es kann u.a blind machen. Es sind noch nicht mal alle Toxine bekannt, dennoch wurde der Baum 2011 in das Guniessbuch der Rekorde als giftigster Baum aufgenommen.



Ostrich-Farm

 

 

 

Die Curacao Straussenfarm ist eine der größten Farmen dieser Art ausserhalb Afrikas. Sie liegt auf dem Weg zur Sint Joris Baii in der Nähe der Aleovera Farm und Serena`s Art Factory. Auf der Farm leben mehr als 600 Vögel. 

 

Auf eier der Touren über die Farm erfährt man viele interessante Dinge über die Vögel, man kann sie füttern und auch auf ihnen reiten. Letzteres haben wir nur beobachtet und wäre für uns keine Option gewesen. Was wir erfahren haben ist, dass die Tiere stark sind und ein gewisses Gewicht tragen können. Ist die Person zu schwer, läuft der Strauß gar nicht erst los und die Person muss wieder absteigen.

 

Es gibt ein Restaurant auf der Farm, wo natürlich auch Straußenfleisch auf der Karte steht. Die Atmosphäre auf der Farm ist sehr entspannt, nicht überlaufen (ist es auf Curacao eigentlich nirgends). Parkplätze sind direkt vor der Farm. Der Eintritt ist kostenlos, außer man möchte die Tour auf einem der Trucks mitmachen.



Papiamentu

 

 

 

Papiamentu ist eine kreolische Sprache und die dominierende Sprache auf Curacao und den benachbarten Inseln Aruba und Boniare. Sie ist ein Mix aus portugiesischen, niederländischen, spanischen und afrikanischen Einflüssen.

 

Neben Papiamentu wird zusätzlich noch Holländisch und Englisch gesprochen, aber wie in allen Ländern auch, freuen sich die Einheimischen wenn man ein paar Sätze auf Papiamentu bereit hat. Allem vorn ist das das Wort dushi, denn auf Curacao ist alles dushi. Viele Worte enden auf "i", was die Sprache etwas niedlich wirken lässt. Hier einige Beispiele für den Alltag:

 

Danki - Danke

Masha danki -  Vielen Dank

Bon dia - Guten Morgen

Bon tardi - Guten Tag

Bon nochi - Gute Nacht / schönen Abend.

Kon ta bai - Wie geht es dir?

Mi ta bon - Mir geht es gut.

Drumi Dushi - Schlaf gut.



Queen Emma Bridge

 

 

 

Die Queen Emma Bridge oder Königin Emma Brücke ist eine sogenannte Pontonbrücke. Sie befindet sich auf der Sint Annabaai (St-Anna-Bucht) und verbindet die Stadtteile Punda und Otrabanda im Zentrum von Willemstad.

 

Die Brücke ist keine feste Uferverbindung, sondern sie kann von Otrabanda aus an das Ufer gedreht werden, um die Durchfahrt zwischen der Karibik und der St-Anna-Bucht zu ermöglichen. Diese Konstruktion ist einzigartig in der Welt. Daher kommt auch der Spitzname Swinging Old Lady (‚Drehende alte Dame‘).

 

Bevor die Brücke gedreht wird, ertönt ein lautes, sich wiederholendes Warnsignal. Kurz darauf werden die Tore geschlossen. Wer es bis dahin nicht zum Ufer schafft, muss dann leider so lange auf der Brücke verharren, bis die Brücke ausgefahren, das Schiff die Bucht passiert hat und die Brücke wieder in die Ausgangsposition zurückbewegt wurde. Dies kann dann auch mal 30-40 Minuten dauern. Wenn man also Einheimische sieht, wie sie an eines der Ufer "sprinten" sollte man sich auch beeilen.

 

Am Abend ist die Brücke beleuchtet und man hat einen tollen Blick auf die Kreuzfahrtschiffe und die bunte Handelskade in Punda.



Schildkröten

 

 

 

Obwohl Meeresschildkröten zu einer bedrohten Spezies gehören, sind sie in vielen Buchten rund um Curacao anzutreffen. Von den noch 7 existierenden Arten befinden sich 5 in den Gewässern Curacaos. An allen Schnorchel -und Tauchspots wird darauf hingewiesen, dass die Tiere nicht angefasst werden dürfen, da sie zu einer bedrohten Tierart gehören.

 

Es gibt einige Möglickeiten auf Curacao mit Schildkröten zu schwimmen, aber der wohl beste Platz mit Schildkrötengarantie ist der Playa Piscado, die ganz im Westen der Insel liegt. Der Strand wird von eingen Fischern bewohnt und die Schildkröten werden unweigerlich von den Fischresten angezogen, die beim Fischen und der Verarbeitung im Wasser landen. Daher riecht es auch unweigerlich etwas fischig, aber man gewöhnt sich schnell dran. Dazu findet man bei einem Schnorchelgang neben abgetrennten Fischköpfen noch allerlei andere Fische wie z.B. Kofferfische oder Regenbogenfische. Am Strand tummeln sich Pelikan und ein paar Hühner.

 

Wie fast überall auf Curacao ist dieser Strand nicht überlaufen; die Anzahl an Menschen ist wirklich überschaubar. Es gibt keine Liegen, dafür einen langene Steg ins Wasser, Toiletten und ein Duschschlauch. Direkt am Strand werden die Fische nachdem sie gefangen wurden direkt weiterverarbeitet.

 

Wer eine begleitete Tour zu diesem Strand sucht, dem möchte ich folgenden Kontakt ans Herz legen: http://www.curacaodreams.com/

 

Patrick und Sevi sind vor einigen Jahren nach Curacao ausgewandert und bieten tolle Touren mit dem Bulli an. Sehr entspannt und unkompliziert.



Tula

 

 

 

Im späten 18. Jahrhundert lebte und abeitete eine Sklave namens Tula auf dem Landhuis Knip. Verärgert über die Ungerechtigkeit seiner Situation, befreite er sich selbst und führte 1795 eine Revolte an. Obwohl der Aufstand niedergeschlagen und die Anführer hingerichtet wurden, gilt Tula bis heute als Volksheld. Auch wenn es keine Aufzeichnungen über sein Aussehen gibt, so findet man auf Curacao und speziell in Willemstad sein Konterfei an Hauswänden gemalt.

 

Im August jeden Jahres erinnert man sich in Curacao an den größten Sklavenaufstand der Geschichte der Karibikinsel.

 

Das Museo Tula befindet sich heute im Landhuis Knip und bietet eine kleine, übersichtliche Ausstellung des afrikanischen Kulturerbes.



Vögel

 

 

 

Die Artenvielfalt auf Curacao ist bemerkenswert. Hier gibt es annährend 170 verschieden Arten zu beobachten. Zu den bekanntesten gehört zum einen der Trupial, ein schwarz-gelber kleiner Singvogel, der durch seinen außergewöhnlichen Gesang auffällt und als Nationalvogel der Insel bekannt ist.

 

Auf etwas entlegenen Landstrichen entdeckt man gelegentlich den Warawara, einen heimischen Greifvogel, der auf hochgewachsenen Kakteen sitz und vorn dort aus auf Beute wartet.

 

An ruhigeren Stränden trifft man auch immer wieder auf Pelikan. Sie können zuweilen etwas aufdringlich sein wenn Essen in der Nähe ist, aber sie lassen sich durch eine kurze Armbewegung sofort wegscheuhen. Meistens sitzen sie aber auf irgendeinem Felsen und harren der Dinge die da kommen.

 

Alles in allem sind die vielen verschiedenen Vögel auf Curacao überall zu finden und vor allem auch zu hören. Lautes Gezwischter in der Nacht ist keine Seltenheit.



Williwood

 

 

 

Die Region St. Willibrordus liegt einige Kilometer westlich von Willemstad. Hier leben rosa Flamingos in der Salina Sint Marie, es gibt bunte Kolonialhäuser, ein beeindruckendes historisches Kirchengebäude sowie naheliegend einige der besten Strände und Tauchspots der Karibikinsel. Doch die Region zeigt sich auch gerne von ihrer kreativen und humoristischen Seite. Hier, inmitten der kargen Landschaft steht das Williwood-Zeichen. Eine humorvolle karibische Hommage an den berühmten Verwandten in den USA.

 

Auf der anderen Straßenseite befindet sich der Grote Berg Patat - Imbisswagen. Kulinarisch keine Offenbarung, aber man findet hier die typisch holländischen Köstlichkeiten wie Frikandel oder Pommes Spezial mit frischen Zwiebeln.

 

Die restliche Umgebung ist sehr karg. Zu sehen ist allerdings noch ein für die Insulaner bedeutendes Denkmal: eine weiße Faust, die aus der Salina Sint Marie herausragt. Ein Zeichen des Sklavenaufstandes.



Wind

 

 

 

Curacao und ihre Nachbarinseln tragen den Namen "Inseln unter dem Winde". Diese Bennung begründet sich durch die Lage der karibischen Inseln und dem Passat-Wind, der über den tropischen Meeren weht und das Klima bestimmt.

 

Man unterteilt die Inseln daher in die „Inseln über dem Wind“ und die „Inseln unter dem Wind“. Die ABC Inseln gehören zu letzter Kategorie und werden nicht vom Passatwind beeinflußt. Das ist der Grund warum auf Curacao ein trockeneres Klima herrscht als auf anderen Karibikinseln wie z.B. die kleinen oder großen Antillen. Was auf den ABC Inseln auch ausbleibt sind die heftigen Regenschauer und Hurrikanes.

 

Dennoch ist es häufig sehr windig auf Curacao, was aber bei den immer gleichbeleibenden Temperaturen sehr angenehm sein kann.